Startpunkt unserer Inselumrundung ist der Hafen von Mġarr. Der ist von der Hauptinsel entweder mit der schnellen Fußgängerfähre ab Valletta innerhalb von 45 Minuten oder mit der Autofähre ab Cirkewwa in 15 Minuten zu erreichen. Wir haben die erste kurze Nacht auf Malta in einer Unterkunft in Valletta verbracht, weshalb die Fußgängerfähre für uns die erste Wahl war. Das Fährterminal von Cirkewwa im Westen der Hauptinsel ist deutlich schwieriger zu erreichen.

Nachdem wir die werbenden Bootsausflugsanbieter hinter uns gelassen hatten, ging es raus aus dem Gewusel des Hafens und rein in die wunderbare Küstennatur Gozos. Kaum haben wir Blick aufs Wasser kamen wir aus dem Staunen und Fotografieren gar nicht mehr raus. So blaues, klares Wasser, große gelbe Blüten und hohe helle Sandsteinklippen begleiteten uns aber zum Glück nicht nur auf dieser ersten Etappe, sondern auch an folgenden Tagen. Und auch mit dem Wetter haben wir es wieder mal gut getroffen, nachdem wir bei der ersten kleinen Pause mit Frühstück auch das mit der Sonnecreme nachgeholt haben, ging es fast stetig oberhalb des Meeres entlang. Aus dem Inselinneren lugt die riesige Kuppel der Basilika St. John Baptist hervor, an der uns der Weg leider nicht vorbeiführt.

  • Hafen von Mġarr
  • Salinen am Wegesrand
  • Basilika St. John Baptist
  • Sandsteinklippen
  • Abendstimmung in Victoria
  • Gassen der Zitadelle von Victoria
  • Kathedrale Santa Marija

Bei Xlendi umgingen wir den ersten der kleinen Meeresausläufer, die sich beinahe wie Fjorde in die Insel schneiden, bevor es noch steil bergauf und ab in Richtung Victoria ging. Für die Übernachtung im Hauptort der Insel und einen abendlichen Stadtrundgang mit Besichtigung der Zitadelle nahmen wir einen ziemlichen Umweg in Kauf, der sich aber lohnt. Und dass wir die Kilometer an der Straße am nächsten Tag wieder aus dem Ort herauslaufen müssen, verdrängten wir erstmal geflissentlich. Allgemein hat uns die erste Etappe der Tour überzeugt, aber auch überrascht. Wir hatten damit gerechnet, die meiste Zeit auf asphaltierten Straßen oder staubigen Fahrwegen unterwegs zu sein, doch diese Befürchtung bestätigte sich an diesem Tag nicht, stattdessen folgten wir lange Zeit schmalen Pfaden mitten durch das blühende Grün der Insel.

Unsere Unterkunft Cittadella b&b in Victoria lag ganz in der Nähe der Zitadelle und so rafften wir uns nach dem Duschen noch einmal auf, um die kleine Stadt und ihr Wahrzeichen zu erkunden und etwas zu essen. Der Eintritt in die Zitadelle ist kostenlos und am Abend waren die meisten Touristen schon wieder verschwunden, weshalb wir die schmalen Gassen fast für uns allein hatten. Neben dem Blick über die ganze Insel konnten wir den Sonnenuntergang genießen, bevor uns der Hunger in das kleine italienische Restaurant Ottavo Senso verschlägt. Nach einer Pizza kehrten sehr bald in unsere Unterkunft zurück, da uns noch die zwei kurzen Nächte unserer Anreise in den Knochen steckten.

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